Meine Arbeit in Unternehmen

"Das Leben will geschehen. Das Leben ist nicht zu stoppen. Jedes Mal, wenn wir versuchen, das Leben zu kontrollieren oder in sein grundlegendes Bedürfnis nach Ausdruck einzugreifen, bekommen wir Probleme...Um ein Partner des Lebens zu werden und mit seinen zusammenhängenden Bewegungen umzugehen, müssen wir die Richtung des Lebens ernst nehmen. Diese Richtung dürfen wir nicht ignorieren oder vernachlässigen. Die Menschen antworten nicht lange auf einen kleinen oder selbstbezogenen Sinn oder auf eine selbstbezogene Arbeit. In zu vielen Organisationen werden wir aufgefordert, eine oberflächliche Arbeit zu tun, uns für kleine Visionen zu engagieren, uns mit einem selbstbezogenen Zweck zu verbinden oder unserem Konkurrenzdenken zu folgen...Wenn wir mit Abneigung reagieren und unsere Energie von solchen Zielen zurückziehen, ist das ein Zeichen unserer Verpflichtung gegenüber dem Leben und gegenüber der Gemeinschaft."

—M. Wheatley und M. Kellner-Rogers

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Mission

  •  Anregen der transformativen Kraft in der Organisation durch Diskussionsrunden, Körperübungen, Feedbacktalks

  • Teambuilding

  • Persönlichkeitsentwicklung

  • (Rück)Bezug zum Körper

  • Verkörperungserfahrung individueller und kollektiver Themen in der Organisation

  • Vermittlung von Wissen über den Körper und das Nervensystem

Vision

Als Führungskräfte oder auch Mitarbeiter*innen einer Organisation haben wir eine soziale Verantwortung. Die Art und Weise, wie wir arbeiten, denken und Entscheidungen treffen, wirkt sich nicht nur auf unsere engste Umgebung aus, sondern auch auf das soziale Zusammenleben im weiteren Sinne. Wir müssen einfühlsam, kreativ, verbunden, verantwortungsbewusst und nachhaltig handeln – auch in Bezug auf die Situation auf dem Planeten Erde.

Je mehr jedes Mitglied eines Unternehmens die Chance hat, eine tiefere Erfahrung zu machen und einen kohärenten Sinn für ihren „Körper“ (Körper als Überbegriff für den physischen, emotionalen und mentalen Körper)zu bekommen, desto mehr verstehen sie auch ihre Fähigkeit, auf sich selbst, einander, die Welt und die wesentliche Vision des Unternehmens zu reagieren (Senge, 2008). Es wird mehr Raum geschaffen, um sich der Dynamik zwischen Innen und Außen immer bewusster zu werden.

In der Embodiment-Arbeit geht es mir vor allem um den Rückbezug bzw. den Selbstkontakt zum eigenen Körper und allem, was damit zusammen hängt. Meist beziehe ich die drei Ebenen (mental, emotional und körperlich) in meine Anleitungen mit ein.

Ich arbeite mit Prinzipien aus dem zeitgenössischen Tanz (Improvisation), Atemtechniken und Bewegungs- bzw. Selbstanwendungstechniken, die sich mit unserem Nervensystem befassen. Unsere reaktiven Muster auf ganz biochemischer, neurologischer Ebene (vgl. siehe Stephen W. Porges, u.A. Neurowissenschaftler, der die Polyvagaltheorie erkannt hat) haben wir in der Regel nicht im Blick. Mir ist es ein Anliegen, dem Bewusstsein über unser Nervensystem und einen tieferen Kontakt mit sich selbst mehr Raum zu geben und somit Impulse zu geben, das Gelernte in den Alltag miteinfließen zu lassen. Ich gebe Werkzeuge mit auf den Weg, die von den Teilnehmenden regelmäßig praktiziert werden können.

Durch ausgewählte Übungen wird die Präsenz, der Fokus und Koordination der Teilnehmenden geschult, was ihnen hilft, Aufgaben mit mehr Leichtigkeit und Präzision zu erledigen. Diese Kapazitäten zu nähren, trägt zur Steigerung der Kreativität, des Teamplaying / Teambuilding und dem allgemeinen Wohlbefinden bei.

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